"Mein Bestreben war und ist, das seelische Gleichgewicht zwischen Reiter und Pferd und die damit verbundene Freude zu vermitteln."
(Manfred Hölzel)

Die Untere Körschmühle in Möhringen wird zum ersten Mal in den Chroniken des
13. Jahrhunderts erwähnt. Im Jahr 1956 wurde hier nach fast 700 Jahren zum letzten Mal Frucht gemahlen. Die schönen historischen Gebäude stehen heute unter Denkmalschutz.

1953 zog Martin Hölzel, mit seiner Frau Erna und den beiden Söhnen, und der 1948 in Bad Cannstatt gegründeten Reitschule in die Körschmühle ein. Der Betrieb entwickelte sich bald zu einer der größten Privatreitschulen der Bundesrepublik. Martin Hölzel war in den Nachkriegsjahren ein erfolgreicher Turnierreiter. Die Söhne Wolfgang und Manfred brachten es in den Disziplinen Dressur, Springen und Vielseitigkeit früh zu beachtlichen Erfolgen und wurden schon in jungen Jahren mit dem Reitabzeichen in Gold ausgezeichnet.


1964 erwarben die Hölzels die Untere Körschmühle und das dazugehörige Land, so dass dem weiteren Ausbau nichts mehr im Wege stand. Nach dem Tod des Vaters 1970 übernahm Sohn Manfred den Betrieb.

Manfred Hölzel ritt erfolgreich bis zum Grand Prix, bildete Reiter und Pferde bis zur schweren Klasse aus und machte sich als internationaler Richter einen Namen. Die von ihm betreuten Auszubildenden wurden erfolgreiche Berufsreiter, von denen drei das Reitabzeichen in Gold erwarben.

Der 1999 verstorbene Bruder Dr. Wolfgang Hölzel war neun Jahre lang Leiter der Deutschen Reitschule in Warendorf, danach Trainer der Vielseitigkeitsreiter in Australien und schrieb zusammen mit seiner Frau
Dr. Petra Hölzel zahlreiche angesehene Fachbücher über den Pferdesport.

Inzwischen hat Manfred Hölzel den Betrieb an seinen Schwiegersohn und ehemaligen Schüler Ralf Müller verpachtet.